Von dreistimmigen Sachen
Flöte, Violine und Cembalo erzählen von Quantz, J.S. und C.Ph.E. Bach u.a.
Johann Mattheson (1681-1764) erklärt in seinem 1739 erschienenen Buch „Der vollkommene Capellmeister“ unter dem Kapitel „Von dreistimmigen Sachen“, dass gerade das Trio, oder die Sonata a tre zu den schwierigsten Aufgaben des Komponisten gehört. „Ein rechtes Trio ist also das größeste Meister=Stück der Harmonie“. Nicht zufällig haben seit dem frühen 17.Jh. zahlreiche Komponisten aus Italien, Deutschland, Frankreich usw. eben an dieser Gattung ihre Meisterschaft unter Beweis stellen wollen. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Werke von Johann Sebastian Bach und dessen zweiten Sohn, Carl Philipp Emanuel, der zu seinen Lebzeiten berühmter war als sein Vater, sowie des berühmten Flötenlehrers Johann Joachim Quantz.
Besonders auf die Komponisten der Wiener Klassik übten die musikalischen Werke und das Lehrwerk „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ von 1753 großen Einfluss aus. Kein Geringerer als Joseph Haydn meinte: „Wer mich gründlich kennt, der muss finden, dass ich dem Emanuel Bach sehr vieles verdanke, dass ich ihn verstanden und fleißig studiert habe.“ Auch Quantz´ Werk „Versuch einer Anweisung, die Flöte traversiére zu spielen“ von 1752 ist bis heute insbesondere für Flötisten von großer Bedeutung.
Mit Sandra Koppensteiner (Traversflöte), Lucia Froihofer (Violine) und Michael Hell (Cembalo).
