Lucia Froihofer entfaltet raumfüllenden Ton. Dynamische Abstufungen, energische Tonintensität und verinnerlichte Lamentoklänge beherrscht sie wie die Registerzüge einer Orgel. […] Riesig war auch die Begeisterung des Auditoriums. Diese Musik war so direkt wie artifiziell, so packend wie klangsinnlich, so aufschlussreich wie überzeugend. (Neue Westfälische, 2007)
Stupend locker-leicht ließ die Grazerin in des Innsbrucker Hofmusicus G. P.Meallis kollegialer Huldigung „La Cesta“ ihr Instrument auch vermittels duftig „geschobener“ Bogentechnik in blitzender Klangziselierung zum Hörer sprechen. Eine Ciacona vom Wiener Großbesetzungs-Maestro Antonio Bertali bescherte mit schier schwereloser Umspielungs- und Variationskunst über der unablässig wiederholten knappen Tanzbass-Formel barockgeigerisch den Himmel auf Erden. (Neue Westfälische, Bielefeld 2005)
Die Geigerin Lucia Froihofer vermittelte zwei von Bibers "Mysteriensonaten" in all deren virtuosen, effektvollen, ja exaltierten Elementen. (Oberösterreichische Nachrichten 2004)
Im Instrumentalensemble auf historischen Instrumenten unter Lucia Froihofer fand man zudem höchst kundige Interpreten Alter Musik, die ihre Begeisterung ebenso leidenschaftlich, lebendig und facettenreich […] auf das Publikum übertrugen. (Kleine Zeitung 2008)
Instrumente und Vokalisten brillierten sowohl im fabelhaft homogenen Ensembleklang als auch solistisch. Der erlesene, dunkle Ton der Streichinstrumente (Violine: Lucia Froihofer und Gunda Hagmüller, Violone: Florian Wieninger) harmonierte perfekt mit den glockenklaren, vibratofreien Vokalstimmen. (Westfalenpost, 2007)
Lucia Froihofer besticht mit hervorragender Technik und bestem „Rollenverständnis“ […] Lucia Froihofer und Wolf-Eckart Dietrich spielten wie ein Instrument. Was feinst abgestimmt gearbeitet, klang selbstverständlich. Musik für Spezialisten stellte sich auf die Bühne des Musikalltags und bot ein Zwei-Personen-Stück von hoher Musizierfreude und bester Bühnenwirkung. (Neue Westfälische, Herford, 2005)
Lucia Froihofer spielte ihre Violine nicht in Konkurrenz [zur Sängerin]… Froihofers Spiel ist wie ein Nachhängen der Gedanken, ein selbständiges Nachhören der Töne […] Virtuos auslassen konnte Froihofer sich in der Follia von Arcangelo Corelli, für die ihr das Publikum einen Sonderapplaus zudachte. (Neue Westfälische 2009)
J.J. Fux immer noch zu wenig bekannte Musik wurde auch von Konzertmeisterin Lucia Froihofer (Foto oben) instrumental sehr beredsam angefacht. (Kleine Zeitung 2010)
